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St. Tropez Team glänzt beim EFC-Turnier – trotz widriger Umstände
Hochmotiviert und mit deutlich spürbarem Siegeswillen startete das St. Tropez-Team in das EFC-Turnier 2007 am Riederwald. Leider reichte es am Ende - nach einer 0:2-Niederlage gegen den EFC Odenwald im Achtelfinale - nur für den zwölften Platz oder den neunten oder so ähnlich. In Anbetracht der Tatsache, dass es rund 500 EFCs gibt, eigentlich verdammt gut. Vor allem, wenn man auch noch alle widrigen Umstände berücksichtigt. So hatte das Team noch nie zuvor zusammen gespielt und wurde zudem gründlichst verpfiffen. Ein wichtiges Tor wurde nicht gegeben, angeblich gestrecktes Bein - Schwachsinn, war ein astreines Tor! Zwei Spiele wurden vom Dachschaden-Schiri gepfiffen, welcher sich erdreistete in schwarzer Hose und rotem Trikot zu einem EFC-Turnier zu kommen. Hätte er den Ball wenigstens mal angenommen und was daraus gemacht – wenn er sich schon in den Farben unserer wackeren St.-Tropezler ins Getümmel mischt.
Die Hälfte der glorreichen Mannschaft tüftelte zudem bis in die frühen Morgenstunden an Strategie und Taktik, und setzte dabei das falsche Dopingmittel in Form von Unmengen Tegernseer Bier ein (Jungs, mit Binding oder Ebbelwoi wäre das vielleicht nicht passiert!). Dieser Fehlgriff führte wohl auch dazu, dass Coach und Stammtorhüter mit nur einem Schuh zum Spiel erschien und sich den zweiten – dummerweise drei Nummern größer - von einem Mitspieler ausleihen musste.
Dieses Handicap sorgte bei einer glanzvollen Parade zu einer Muskelzerrung im Oberschenkel. Für lautstarkes Coachen und Krakeelen am Spielfeldrand reichte es jedoch noch – und mit dem Engländer im Tor überstanden die Jungs annähernd souverän die Vorrunde, in einer der stärksten Gruppen des Turniers. Mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer ganz knappen 0:1 Niederlage gegen das eingespielte Team der Fanabteilung – das Tor fiel in allerletzter Minute.
Also alles ganz knapp, zumal weiteres Verletzungspech die Mannschaft immer mehr reduzierte. Schlussendlich wäre nur noch ein Auswechselspieler, bzw. eine Spielerin geblieben. Sie stellte zwar an Kondition und Ballgefühl den Rest der Truppe in den Schatten, aber leider passten Lina weder Trikot noch Schuhe.
Apropos Trikot: Auch wenn unsere Jungs nicht erster wurden, hatten sie doch die schönsten Trikots und sahen überhaupt am besten aus von allen. Ist ja auch was! Zudem bewiesen sie wieder einmal, dass sie nicht nur von dritten Halbzeiten was verstehen.
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